Aktuelles 2026

Festliche Klänge und ein begeistertes Publikum in St. Maria Königin (Köln-Marienburg)


Mit großem Applaus endete das österliche Kammermusik-Konzert „Gloria in excelsis Deo“ am 26. April 2026 in der Kirche St. Maria Königin. Rund 50 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um einen musikalischen Nachmittag voller festlicher und berührender Momente zu erleben.

Das Konzert wurde durch die großzügige Unterstützung der Bürgerstiftung St. Matthias/St. Maria Königin in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kirchengemeindeverband Köln am Südkreuz ermöglicht.

Unter dem Titel „Gloria in excelsis Deo“ präsentierten die Musikerinnen und Musiker Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach sowie Georg Friedrich Händel. Die Kombination aus Sopran, Violoncello und Orgel verlieh dem Konzert eine besondere Atmosphäre, die das Publikum von Beginn an in ihren Bann zog.

Sopranistin Katharina Kohoff überzeugte mit einer ausdrucksstarken und warmen Stimme, während Johanna Folz am Violoncello mit feinem Klang und großer Musikalität beeindruckte. Organist Jan Sasse (Seelsorgeebreichsmusiker im KGV am Südkreuz) sorgte an der Orgel für den festlichen Rahmen und harmonierte hervorragend mit den beiden Solistinnen. Das fein abgestimmte Zusammenspiel aller Beteiligten machte das Konzert zu einem besonderen musikalischen Erlebnis.

Im Anschluss lud die Bürgerstiftung St. Matthias / St. Maria Königin zu einem Sektempfang im Garten der Kirche ein. Bei Getränken und angeregten Gesprächen klang der Nachmittag in geselliger Atmosphäre im strahlenden Sonnenschein aus.

(Autor: Jan Sasse)



Konzert Gloria in excelsis Deo

Konzert Gloria in excelsis Deo




Rückblick auf das Weihnachtskonzert 2025


Das Weihnachtskonzert der Bürgerstiftung ist inzwischen zu einer Institution in der Gemeinde St. Matthias - St. Maria Königin geworden. Wir sind es gewöhnt, neben einer musikalischen Darbietung die Lesung einer Weihnachtsgeschichte (im weitesten Sinne) zu hören, und so war es auch diesmal. Allerdings wurde in diesem Jahr der musikalische Teil nur von einer Person ausgeführt, und zwar von dem Solo-Schlagzeuger der Sächsischen Staatskapelle, Dresden, Herrn Simon Etzold. Er spielte unter dem Titel „Zwischenklänge – Rhythmus trifft Seele“ am 14. Dezember 2025 ein Einzelkonzert am Marimbaphon - einem Instrument, das vielleicht nicht jedem Zuhörer geläufig war - und das er perfekt beherrschte. Unser Gemeindemitglied, Margarete von Schwarzkopf, las nach dem zweiten und nach dem vierten Stück eine Kurzgeschichte von O'Henry, "Das letzte Blatt", wobei es ihr im ersten Teil eindrucksvoll gelang, die Hoffnungslosigkeit der Hauptfigur deutlich werden zu lassen.

Die Verbindung zum Cello war gerade für das erste Stück wichtig, denn der Abend wurde mit zwei Sätzen aus einer Cello-Suite von Bach eröffnet, worauf dann eine ganz andere Klangwelt folgte, nämlich "Rain Dance" von Alice Gomez: rhythmisch pulsierend, farbenreich und zugleich von fast meditativer Tiefe. „CALEIDOSCOPIO“ von Gene Koshinski bot ein wahres Feuerwerk rhythmischer und klanglicher Facetten. Hier wurde die technische Brillanz von Etzold für jeden erlebbar. Direkt im Anschluss setzte Etzold mit „Rhythm Song“ von Paul Smadbeck einen mitreißenden Kontrapunkt – lebendige minimal music, energetisch und von einer ansteckenden Spielfreude getragen, die sich unmittelbar auf das Publikum übertrug. 

Nach der zweiten Lesung, in der die Hoffnung auf Gesundung ein gutes Ende einleitete, offenbarte „Ghanaia“ von Matthias Schmitt eine fast tranceartige Dimension des Marimbaspiels. Den Abschluss bildete „A Little Prayer“ von Evelyn Glennie – ein Stück von stiller, berührender Intimität. Es war ein leiser, bewegender Ausklang eines Konzertes, das von Anfang bis Ende durchdacht und auf höchstem Niveau gestaltet war.

Dass ein Marimbaphon im Rahmen dieses traditionsreichen Weihnachtskonzerts zum Einsatz kam, war eine Premiere. Simon Etzold stellte sein Instrument vor, indem er in den verschiedenen Stücken die unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten des Marimbaphons zeigte - – von feinsten Nuancen bis zu kraftvollen, erdigen Rhythmen, was nicht ohne seine technische Brillanz und Musikalität möglich gewesen wäre.

Das Publikum, das die Kirche fast bis auf den letzten Platz füllte, war Zeuge eines außergewöhnlichen Konzertes. Noch lange nach dem Verklingen des letzten Tons lag eine besondere Atmosphäre im Raum – und deshalb wird dieses Konzert wohl vielen, die dabei sein konnten, noch lange in Erinnerung bleiben.

(Martina Ameling)




Weihnachtskonzert 2025

Weihnachtskonzert 2025


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St. Maria Königin
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