Einladung zum Weihnachtskonzert am 13.12.2026 in St. Maria Königin (Köln-Marienburg)
Ein weiterer Höhepunkt der Aktivitäten der Bürgerstiftung wird auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Weihnachtskonzert am 3. Adventssonntag sein. Zur Aufführung kommt in diesem Jahr das Musikmärchen von Sergej Prokofjev „Peter und der Wolf“ in einer Orgelfassung. Gelesen wird das Märchen von Harald Schmidt, dem bekannten Entertainer und Schauspieler. Die Orgel wird vom Domorganisten Winfried Bönig, der ebenfalls weit über die Tore Kölns bekannt ist, gespielt. Mit diesem hochkarätigen Duo verspricht das Konzert ein besonderes Erlebnis zu werden, zu dem Sie alle herzlich eingeladen sind. Der sich anschließende Empfang wird ebenfalls von der Bürgerstiftung im Pfarrsaal von St. Maria Königin ausgerichtet, was die Möglichkeit gibt, nach dem Konzert noch miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sie alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und hinterher noch im Pfarrsaal miteinander ins Gespräch zu kommen.
Keine Aktivität der Bürgerstiftung ist möglich ohne die finanzielle Unterstützung, die Sie ihr immer wieder zuteil werden lassen. Dafür sei allen Spendern und Spenderinnen herzlich gedankt. Unterstützen Sie bitte die Bürgerstiftung – nur dann kann sie Projekte in der Gemeinde unterstützen.
(Autorin: Martina Ameling)
Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten der Bürgerstiftung St. Matthias / St. Maria Königin im Jahr 2026
Im zu Ende gehenden Jahr konnte die Bürgerstiftung wieder dazu beitragen, das Leben in unserem Viertel etwas bunter zu gestalten. Die inzwischen gut angewachsenen Pflanzen um die Sitzecke im Garten erblühten im Sommer in wunderschönen Farben und viele Menschen nutzen die Bänke und den Tisch für eine Pause oder für ein Picknick. Die regelmäßige und sachgemäße Pflege führt zu einem sehr gepflegten Erscheinungsbild und erfreut viele Menschen.
An dieser Stelle gilt unser großer Dank den Spendern und Spenderinnen, die zu diesem Erscheinungsbild mit ihrer Spende an die Bürgerstiftung beitragen. Ebenso dankt die Bürgerstiftung aber auch einer Gruppe von engagierten Gartenfreunden und -freundinnen aus dem Umfeld von St. Maria Königin, die durch einen „Gießplan“ im heißen und wasserarmen Sommer 26 dazu beigetragen haben, dass die Blumen und Bäume im Garten nicht verdorrten.
Im Sommer ergab sich eine Veränderung im Vorstand der Bürgerstiftung. Bedingt durch meinen Umzug nach Dresden musste ich leider den Vorstandsvorsitz der Bürgerstiftung aufgeben. Ich bedaure das, denn ich habe mich immer gerne für die Bürgerstiftung engagiert. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben, besonders natürlich bei den anderen Vorstandsmitgliedern.
Den Vorsitz im Vorstand der Bürgerstiftung hat Herr Dr. Cornel Soltek übernommen, dem ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danke.
Auch für den wunderbaren Abschied, den mein Mann und ich am 14.Juni 2026 im Gottesdienst und anschließend im Pfarrgarten erleben durften, sagen wir an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.
Mit Ihren Spenden konnte die Bürgerstiftung aber auch vieles mehr fördern und unterstützen. Im April wurde das österliche Kammermusik-Konzert „Gloria in excelsis Deo“ von der Bürgerstiftung unterstützt, wie Sie auf unserer homepage nachlesen können. Ebenso wurde in diesem Jahr wieder eine Fahrt der Ministranten, die sie nach Lindlar führte, unterstützt.
Am 4.10. fand in der Kirche St. Maria Königin ein besonderes Benefizkonzert unter dem Titel „Die Schöpfung bewahren“ statt.
Anlässlich des 800. Todestages des Heiligen Franz von Assisi verband der Abend Kammermusik und Literatur und stellte die Schönheit und zugleich die Verletzlichkeit unserer Schöpfung in den Mittelpunkt. Der Gedenktag gab dem Konzert eine besondere inhaltliche Bedeutung. Sein berühmter Sonnengesang, in dem die Schönheit der gesamten Schöpfung zum Ausdruck kommt, bildete einen wichtigen Bezugspunkt des Abends. Die Bürgerstiftung St. Matthias/St. Maria Königin hat dieses Konzert finanziell gefördert und damit die Durchführung dieses besonderen musikalischen Abends ermöglicht. Gestaltet wurde das Konzert von Musiker*innen des WDR-Sinfonieorchesters, die zugleich Mitglieder des Orchester des Wandels e.V. sind.
Die Musiker*innen waren hervorragend aufeinander abgestimmt und spielten mit großer Einfühlsamkeit.
(Autorin: Martina Ameling)
Festliche Klänge und ein begeistertes Publikum in St. Maria Königin (Köln-Marienburg)
Mit großem Applaus endete das österliche Kammermusik-Konzert „Gloria in excelsis Deo“ am 26. April 2026 in der Kirche St. Maria Königin. Rund 50 Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um einen musikalischen Nachmittag voller festlicher und berührender Momente zu erleben.
Das Konzert wurde durch die großzügige Unterstützung der Bürgerstiftung St. Matthias/St. Maria Königin in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kirchengemeindeverband Köln am Südkreuz ermöglicht.
Unter dem Titel „Gloria in excelsis Deo“ präsentierten die Musikerinnen und Musiker Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach sowie Georg Friedrich Händel. Die Kombination aus Sopran, Violoncello und Orgel verlieh dem Konzert eine besondere Atmosphäre, die das Publikum von Beginn an in ihren Bann zog.
Sopranistin Katharina Kohoff überzeugte mit einer ausdrucksstarken und warmen Stimme, während Johanna Folz am Violoncello mit feinem Klang und großer Musikalität beeindruckte. Organist Jan Sasse (Seelsorgeebreichsmusiker im KGV am Südkreuz) sorgte an der Orgel für den festlichen Rahmen und harmonierte hervorragend mit den beiden Solistinnen. Das fein abgestimmte Zusammenspiel aller Beteiligten machte das Konzert zu einem besonderen musikalischen Erlebnis.
Im Anschluss lud die Bürgerstiftung St. Matthias / St. Maria Königin zu einem Sektempfang im Garten der Kirche ein. Bei Getränken und angeregten Gesprächen klang der Nachmittag in geselliger Atmosphäre im strahlenden Sonnenschein aus.
(Autor: Jan Sasse)
Rückblick auf das Weihnachtskonzert 2025
Das Weihnachtskonzert der Bürgerstiftung ist inzwischen zu einer Institution in der Gemeinde St. Matthias - St. Maria Königin geworden. Wir sind es gewöhnt, neben einer musikalischen Darbietung die Lesung einer Weihnachtsgeschichte (im weitesten Sinne) zu hören, und so war es auch diesmal. Allerdings wurde in diesem Jahr der musikalische Teil nur von einer Person ausgeführt, und zwar von dem Solo-Schlagzeuger der Sächsischen Staatskapelle, Dresden, Herrn Simon Etzold. Er spielte unter dem Titel „Zwischenklänge – Rhythmus trifft Seele“ am 14. Dezember 2025 ein Einzelkonzert am Marimbaphon - einem Instrument, das vielleicht nicht jedem Zuhörer geläufig war - und das er perfekt beherrschte. Unser Gemeindemitglied, Margarete von Schwarzkopf, las nach dem zweiten und nach dem vierten Stück eine Kurzgeschichte von O'Henry, "Das letzte Blatt", wobei es ihr im ersten Teil eindrucksvoll gelang, die Hoffnungslosigkeit der Hauptfigur deutlich werden zu lassen.
Die Verbindung zum Cello war gerade für das erste Stück wichtig, denn der Abend wurde mit zwei Sätzen aus einer Cello-Suite von Bach eröffnet, worauf dann eine ganz andere Klangwelt folgte, nämlich "Rain Dance" von Alice Gomez: rhythmisch pulsierend, farbenreich und zugleich von fast meditativer Tiefe. „CALEIDOSCOPIO“ von Gene Koshinski bot ein wahres Feuerwerk rhythmischer und klanglicher Facetten. Hier wurde die technische Brillanz von Etzold für jeden erlebbar. Direkt im Anschluss setzte Etzold mit „Rhythm Song“ von Paul Smadbeck einen mitreißenden Kontrapunkt – lebendige minimal music, energetisch und von einer ansteckenden Spielfreude getragen, die sich unmittelbar auf das Publikum übertrug.
Nach der zweiten Lesung, in der die Hoffnung auf Gesundung ein gutes Ende einleitete, offenbarte „Ghanaia“ von Matthias Schmitt eine fast tranceartige Dimension des Marimbaspiels. Den Abschluss bildete „A Little Prayer“ von Evelyn Glennie – ein Stück von stiller, berührender Intimität. Es war ein leiser, bewegender Ausklang eines Konzertes, das von Anfang bis Ende durchdacht und auf höchstem Niveau gestaltet war.
Dass ein Marimbaphon im Rahmen dieses traditionsreichen Weihnachtskonzerts zum Einsatz kam, war eine Premiere. Simon Etzold stellte sein Instrument vor, indem er in den verschiedenen Stücken die unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten des Marimbaphons zeigte - – von feinsten Nuancen bis zu kraftvollen, erdigen Rhythmen, was nicht ohne seine technische Brillanz und Musikalität möglich gewesen wäre.
Das Publikum, das die Kirche fast bis auf den letzten Platz füllte, war Zeuge eines außergewöhnlichen Konzertes. Noch lange nach dem Verklingen des letzten Tons lag eine besondere Atmosphäre im Raum – und deshalb wird dieses Konzert wohl vielen, die dabei sein konnten, noch lange in Erinnerung bleiben.
(Martina Ameling)
Rückblicke 2026 2025 2024 2023 2022 vorige Jahre


